Mein Debütroman erschien im März 2015

 

Herr Jonathan...

(unbeabsichtigte Erkenntnisse eines ehemaligen Bibliothekars)

 

 

Roman von Rosemarie Schmitt

 

 

 

 

Der Schriftsteller Klaus Funke schreibt dazu:

 

 

Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Roman geschrieben und plötzlich würden Sie einer ihrer erfundenen Figuren auf der Straße begegnen. So ist es der Autorin des oben erwähnten Romans ergangen, als sie besuchsweise in Berlin war und in einem Café saß. Auf einmal geht draußen auf der Straße ihr Protagonist vorbei. Sie stürzt hinaus, spricht den Mann an. Es beginnt das Leben nach dem Roman. Sie glauben das nicht? Überzeugen Sie sich. Lesen Sie den Roman. Dort ist aufgeschrieben, was man für unmöglich hält.

 

Dabei beginnt alles wie im Leben mit schnöder Alltäglichkeit. Ein Schicksal wie es viele gibt, wie wir sie aus unserem Bekanntenkreis zu kennen meinen: Ein Mann (69) verliert seine Frau durch einen tragischen Unfall. Und er verliert damit seinen Halt. Doch dann wird es schon ungewöhnlich. Dieser Unfall war kein Missgeschick im herkömmlichen Sinne. Die Frau wurde bewusst vor ein Auto gestoßen. Dass dies ein Rollstuhlfahrer tat, noch dazu ein sogenannter Penner, mag extrem klingen, gibt aber der Geschichte zusätzliche Brisanz und Konfliktpotenzial. Engel, so heißt der 69-jährige, trifft jenen Rollstuhlfahrer nach Jahren wieder – es hat inzwischen einen Prozess gegeben, in dem der Rollstuhlfahrer freigesprochen wurde – und er beschließt, sich zu rächen und den Verursacher seines Lebensunglücks umzubringen.

 

Aber er bringt es nicht fertig. „Von nun an ging´s bergab“, sang einst Hildegard Knef, und so geht es von nun an auch mit dem Helden der Geschichte. Er verstrickt sich in Weltschmerz und Selbstmitleid, sieht die Welt um sich her schlecht und verderbt, findet angebliche Beweise dafür in seiner Umwelt und in der Vergangenheit seiner Familie und Ehe. Selbstmord erscheint ihm auf einmal als Alternative. Da nimmt alles eine überraschende Wendung. Der Roman nimmt eine rasante Fahrt auf. Es geschehen Ereignisse, ungewöhnlich und überraschend wie man sie in der Literatur kaum gelesen hat und wie sie selbst den gleichgültigsten Leser mitreißen werden. Dies soll hier nicht ausgebreitet werden, sonst wäre alle Spannung verpufft. Also lesen, lesen, lesen…

 

Ein ungewöhnliches, stringentes und dennoch dem Leben abgelauschtes Buch. Es ist sehr zu empfehlen.

 

Klaus Funke

Dresden, 24. Oktober 2014

 

Der Wochenspiegel schreibt:

Spannend und poetisch

04. Februar 2016 
Rosemarie Schmitt liest am Freitag, 12. Februar, um 18 Uhr, im Marienkrankenhaus St. Wendel aus ihrem Roman „Herr Jonathan…“ von tragischen Ereignissen, (selbst-)mörderischen Absichten und unerwarteten Erkenntnissen. Walter Schmitt begleitet Sie auf dem Kontrabass.

Spannend, poetisch, unterhaltsam – mit diesen drei Worten könnte man die Geschichte, die Rosemarie Schmitt ihren „Herrn Jonathan“ in ihrem gleichnamigen Roman erleben lässt, beschreiben. Unerwartet begegnet dieser dem Menschen, der vor vielen Jahren den Tod seiner Frau absichtlich herbeigeführt hat. Herr Jonathan beschließt, ob dieser schicksalhaften Begegnung, Rache zu nehmen und den Verursacher seines Lebensunglücks umzubringen.

Doch anstatt seine Mordgedanken in die Tat umzusetzen, verstrickt er sich in Weltschmerz und Selbstmitleid. Er verliert sich in seinen Erkenntnissen über die Verderbtheit der Menschen, auch seiner Familie, so dass er nun nur noch den eigenen Tod als Ausweg aus seinem Dilemma sieht. Die Geschichte erfährt eine erneute Wendung, als überraschende Ereignisse eintreten….

Rosemarie Schmitt baut mit ihrem Debüt-Roman eine alltägliche und doch fantastische Welt aus Schein und Sein, Denken und Fühlen, Trauer und Glück. Sie lebt in einer kleinen Stadt in der Südeifel. Neben Publikationen für Zeit-Online, Kolumnen, Rezensionen und Essays erschienen ihre Kurzgeschichten in zahlreichen Anthologien und wurden mehrfach ausgezeichnet.

 

Die Lesung in der Trierer Buchhandlung

Ile de ré hat Riesenspaß gemacht.

Dass mich mein Bruder während der gesamten Lesung am Kontrabass begleitet hat, war ein Gewinn für mich als Autorin und auch für die Zuhörer.

Literatur und Musik - eine wundervolle Symbiose !

 

Wir machen weiter!

 


Herr Jonathan, unbeabsichtigte Erkenntnisse eines ehemaligen Bibliothekars, Roman, Rosemarie Schmitt

Jenny Heil sagt: Der Autorin Rosemarie Schmitt, ist mit "Herr Jonathan ..." ein wundervolles Erstlingswerk gelungen. Mit Wortwitz und Charme beschreibt sie das Leben des etwas eigenwilligen, älteren Herren, an dem scheinbar der moderne Lebenstil vollkommen vorbeigezogen ist. (...)
Beim Ende mögen sich die Geister scheiden, ich finde es klasse. Es ist etwas völlig neues, ein bisschen schräg, etwas, was es in der Literatur (ich wage zu behaupten) so noch nie gegeben hat.

Herr Jonathan ...
(unbeabsichtige Erkenntnisse eines ehemaligen Bibliothekars)
ist erhältlich:
 
-smo-Verlag direkt, versandkostenfrei: http://www.smoverlag.eu/
-Altstadtbuchhandlung Wittlich

 

und in jeder anderen Buchhandlung!

 

auch bei Amazon erhältlich!
 
Herr Jonathan... (unbeabsichtigte Erkenntnisse eines ehemaligen Bibliothekars)
Roman von Rosemarie Schmitt

ISBN: 978-3-940760-68-5
Paperback
298 Seiten
11,50€